Die Original Schwein­furter Schlacht­schüssel



Bei uns gibt's die Original Schwein­furter Schlacht­schüssel vom Brett.
Was das ist?
... auf jeden Fall ein Erlebnis!

Denn öffentlich durch­geführt werden darf eine Schlacht­schüssel vom Brett auf diese Weise nur noch in der Stadt und im Land­kreis Schwein­furt. Seit über 150 Jahren genießen die Schwein­furter ihr Kessel­fleisch auf diese Art und konnten sich so ein Stück Brauchtums­pflege bewahren.

Serviert wird das gekochte Schweine­fleisch, wie der Name ja schon sagt, auf blanken Brettern, die sich über die Tische hin­weg erstrecken. Auch das dampfende Sauer­kraut, das frische Holz­ofen­brot, Salz, Pfeffer und Kren werden auf den Brettern angerichtet. Und wenn dann das Fleisch auf den Tisch, oder besser auf die Bretter, kommt, dann darf sich jeder vom Fleisch ab­schneiden, was er mag.





Bei einer Original Schwein­furter Schlacht­schüssel gibt es auch eine ganz bestimmte Ab­folge, in der das Fleisch auf­getragen wird - im Prinzip von außen nach innen.


Zuerst kommt das Bauch­fleisch auf den Tisch. Schön durch­wachsen ist es der belieb­teste Gang, hier bekommt jeder so viel bis er abwinkt! Dann kommen die mageren Teile auf's Brett: Stich, Schulter und das Schäu­fele. Im nächsten Gang kommen dann Stücke auf den Tisch, die dem ein oder anderen Außer­fränkischen etwas be­fremdlich vorkommen mögen.

Jetzt gibt's nämlich das Kopf­fleisch mit Backen, Bries und Rüssel. Und ganz besonders freut sich der Gour­franke auf das, was sich am Ende an­schließt. Die Schman­­kerl, sprich Herz, Zunge und Nierchen.

Und das sollten Sie auf jeden Fall zu einer Schlacht­schüssel mitbringen: guten Appetit und Zeit, denn die Schlemmerei dauert bis zu 2 Stunden. Aber was hat es mit den Pausen auf sich? Klar, bei den üppigen Mengen muß sich der Magen zwischen­durch mal  erholen und mit einem kleinen Schnäpsle ist die ganze "Schweinerei" auch besser  zu vertragen.

Sollten Sie jetzt Lust bekommen haben, auch einmal eine Original Schwein­furter Schlacht­schüssel aus­zu­probieren, dann fragen Sie uns einfach!


Die Schweinfurter Schlacht­schüssel gibt es bei uns von Oktober bis März. Die Termine finden Sie auf der folgenden Seite.





Hausmacher Wurst!

Original fränkisch: deftig und lecker.


Jeden Mittwoch geht's schon um 5 Uhr in der früh im Schlachthaus zu Werke. Dort wird das Fleisch frisch zerlegt, durch den Wolf gedreht und es entstehen unsere beliebten fränkischen Wurstspäzialitäten wie z.B.:

Weisser Pressack, Roter Pressack, Leberwurst und Griefenwurst. Ein Teil wird in Därme abgefüllt und im großen Wurstkessel gekocht, so das pünktlich zum Mittagstisch die beliebten "Schlachttags-Schmankerl" zur Verfügung stehen.  

In den Wintermonaten gibt es jede Woche frisches Kesselfleisch, Leberwürstli oder Griefenwurst mit Sauerkraut und Brot.